FFMI-Rechner
Fettfreien Masseindex berechnen und Muskelentwicklung anhand der größenbereinigten Körperzusammensetzung einordnen.
Berechnungsbeispiele
📋Schritte zur Berechnung
-
Einheitensystem wählen und genaue Körpergröße eingeben.
-
Aktuelles Gewicht und verifizierten Körperfettanteil eingeben (DXA oder Caliper empfohlen).
-
Auf „Berechnen" klicken: normalisierten FFMI, fettfreie Masse und Muskulositäts-Kategorie ablesen.
Häufige Fehler ⚠️
- Körperfettanteil visuell schätzen: selbst erfahrene Athleten liegen dabei oft 5-8 Prozentpunkte daneben, was den FFMI um 1-2 Punkte verfälscht.
- Nicht übereinstimmende Einheiten eingeben, zum Beispiel Gewicht in Pfund und Größe in Zentimetern ohne Umrechnung.
- Alter und Trainingserfahrung beim Vergleich mit Elite-Athleten ignorieren: ein FFMI von 22 nach 2 Jahren Training ist außergewöhnlich, nach 15 Jahren solide.
- FFMI mit BMI gleichsetzen: der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse und stuft muskulöse Athleten fälschlich als übergewichtig ein.
Praktische Anwendungen📊
Aufbau reiner Muskelmasse während Trainingsphasen verfolgen und sicherstellen, dass Gewichtszunahme aus Muskel- statt Fettgewebe besteht.
Natürliche genetische Obergrenze für den Muskelaufbau einschätzen und realistische langfristige Ziele setzen.
Ernährungsprotokolle auf Basis der fettfreien Körpermasse anpassen statt am Gesamtgewicht zu orientieren.
Eigene Entwicklung mit Daten dopingfreier Athletenpopulationen aus der wissenschaftlichen Literatur vergleichen.