CPM / TKP Rechner

Tausender-Kontakt-Preis berechnen und Budget sowie Reichweite für digitale Marketingkampagnen sofort ermitteln.



Ergebnis

Geben Sie zwei beliebige Werte ein — der dritte wird automatisch berechnet (alle Werte in der ausgewählten Währung).

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Berechnungsbeispiele

Berechnungsfall Ergebnis
1.200 Euro Kosten bei 300.000 Impressionen CPM = 4,00 Euro
Ziel 500.000 Impressionen bei CPM 12,50 Euro Budget = 6.250 Euro
2.500 Euro Budget bei CPM 5,00 Euro Impressionen = 500.000

Wie verwendet man den CPM-Rechner?

Wählen Sie die Kennzahl, die Sie ermitteln möchten: den CPM-Satz, das Gesamtbudget oder die Gesamtzahl der Impressionen. Geben Sie zwei der drei bekannten Werte ein und das Tool berechnet den dritten sofort. Bei einem Budget von 1.200 Euro und einem Ziel-CPM von 4,00 Euro erhalten Sie beispielsweise eine Reichweite von 300.000 Impressionen.

Das ist besonders nützlich für Plattformen wie Google Ads oder Meta Ads, wo der CPM die primäre Kennzahl für Brand-Awareness-Kampagnen ist. Haben Sie ein festes Budget und einen geplanten CPM, sehen Sie sofort, wie viele Kontakte Ihre Kampagne erzielen kann. Umgekehrt lässt sich aus einer Zielreichweite und einem Markt-CPM das benötigte Budget exakt ableiten.

Die CPM-Formel und Berechnung verstehen

CPM steht für Cost Per Mille (lateinisch für tausend), im deutschsprachigen Raum als Tausender-Kontakt-Preis (TKP) bezeichnet. Die Standardisierung auf je 1.000 Kontakte ermöglicht den Vergleich von Inventar verschiedener Publisher und Kanäle. Die drei Grundformeln lauten: \[ CPM = \frac{\text{Gesamtkosten}}{\text{Gesamt-Impressionen}} \times 1.000 \] \[ \text{Gesamtkosten} = \frac{\text{Impressionen} \times CPM}{1.000} \] \[ \text{Impressionen} = \frac{\text{Gesamtkosten}}{CPM} \times 1.000 \] Für eine Kampagne mit 6.250 Euro Budget bei einem CPM von 12,50 Euro ergibt die dritte Formel 500.000 erreichbare Impressionen. Der effektive CPM (eCPM) erweitert diesen Ansatz auf Publisher-Seite: Er setzt den tatsächlichen Umsatz ins Verhältnis zu den ausgelieferten Impressionen und macht so den Wert verschiedener Anzeigenformate vergleichbar.CPM-Kennzahlen-Vergleich: Formelübersicht für TKP, Budget und Impressionen im Mediaeinkauf

Nützliche Tipps 💡

  • Prüfen Sie, ob Ihre Berichte Brutto- oder Nettoausgaben ausweisen: Agenturgebühren von 10 bis 15% können den effektiven CPM erheblich verschieben.
  • Beachten Sie saisonale CPM-Schwankungen: Im vierten Quartal (Q4), besonders im November und Dezember, steigen die CPM-Raten auf vielen Plattformen um 20 bis 50% gegenüber dem Jahresdurchschnitt.
  • Nutzen Sie den eCPM, um den Gesamtumsatz im Verhältnis zu den ausgelieferten Impressionen plattformübergreifend zu messen und Kanäle fair zu vergleichen.

📋Schritte zur Berechnung

  1. Zwei bekannte Werte identifizieren: Kosten, Impressionen oder CPM.

  2. Beide Werte in die entsprechenden Felder eingeben.

  3. Ergebnis ablesen und Kanaleffizienz anhand des CPM-Werts vergleichen.

Häufige Fehler ⚠️

  1. CPM mit CPC verwechseln: CPM misst Sichtkontakte (Impressionen) und eignet sich für Branding; CPC misst Klicks und eignet sich für Performance-Ziele.
  2. Den Faktor 1.000 bei der manuellen Berechnung vergessen: ohne Division durch 1.000 überschätzt man den CPM um den Faktor 1.000.
  3. Geschätzte statt tatsächlich ausgelieferter Impressionen in der Nachbetrachtung verwenden: Hochrechnungen vor Kampagnenende verfälschen den realen CPM.
  4. Werbefrequenz ignorieren: ein niedriger CPM bei sehr hoher Wiederholrate (über 10 Kontakte pro Nutzer) senkt die Effizienz, weil Folgeeinblendungen kaum noch Markenwirkung erzeugen.

Praktische Anwendungen im Mediaeinkauf📊

  1. Kosten von Awareness-Kampagnen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen benchmarken und direkt vergleichen.

  2. Wirtschaftlichkeit von programmatischem Einkauf gegenüber Real-Time Bidding (RTB) anhand des eCPM bewerten.

  3. Effektiven CPM (eCPM) für Publisher berechnen, um den Inventarwert verschiedener Anzeigenformate zu analysieren.

  4. Marketingbudgets für Videoanzeigen mit variablen TKP-Sätzen quartalsweise prognostizieren.

Fragen und Antworten

Was ist der CPM im Marketing?

CPM (Cost Per Mille) ist die Kosten für 1.000 Werbeeinblendungen (Impressionen). Er ist der IAB-Standardindikator für Display- und Video-Kampagnen mit Branding-Ziel. Ein CPM von 5,00 Euro bedeutet: 1.000 Einblendungen kosten 5 Euro; für 200.000 Impressionen fallen 1.000 Euro an. Im Unterschied zu CPC (Cost Per Click) bewertet CPM die Kontakthäufigkeit, nicht die Interaktion.

Wie berechnet man den CPM manuell?

Teilen Sie die Gesamtkosten durch die Anzahl der Impressionen und multiplizieren Sie mit 1.000: CPM = (Kosten / Impressionen) x 1.000. Beispiel: 50 Euro für 10.000 Impressionen ergibt CPM = (50 / 10.000) x 1.000 = 5,00 Euro. Umgekehrt: Wollen Sie wissen, was 500.000 Impressionen bei CPM 5,00 Euro kosten, rechnen Sie 500.000 x 5,00 / 1.000 = 2.500 Euro.

Was ist der Unterschied zwischen CPM und CPC?

CPM (Cost Per Mille) berechnet sich pro 1.000 Impressionen und misst Sichtkontakte. Er eignet sich für Kampagnen mit Branding- oder Reichweitenziel. CPC (Cost Per Click) berechnet sich pro tatsächlichem Klick und misst direkte Nutzerinteraktion. Er eignet sich für Performance- und Conversion-Ziele. Eine CPM-Kampagne mit 10.000 Impressionen und 100 Klicks hat eine Klickrate (CTR) von 1%; der eCPC ergibt sich aus Budget geteilt durch Klickanzahl.

Wie finde ich das benötigte Budget über den CPM?

Multiplizieren Sie die gewünschten Impressionen mit dem CPM und dividieren Sie durch 1.000: Kosten = (Impressionen x CPM) / 1.000. Für 2.000.000 Impressionen bei einem CPM von 8,00 Euro ergibt das: (2.000.000 x 8,00) / 1.000 = 16.000 Euro Kampagnenbudget. Diese Formel eignet sich direkt für die Quartals- und Jahresbudgetplanung.

Warum ist mein CPM so hoch?

Hohe CPM-Werte entstehen durch enge Zielgruppendefinition (wenig verfügbares Inventar), hohen Wettbewerb im Auktionssystem (z. B. Q4), Premium-Platzierungen oder schlechte Anzeigenqualität (niedrige Relevanzscores senken die Auktionsposition und erhöhen den Preis). Im B2B-Finanzsektor liegen CPM-Werte oft über 50 Euro, weil die Zielgruppe sehr spezifisch und das Inventar entsprechend knapp ist.

Gibt es einen Standard-CPM für alle Branchen?

Nein. Die Bandbreite ist erheblich: Im Einzelhandel und FMCG liegen CPM-Werte oft bei 2 bis 10 Euro, im B2B-Software- und Finanzsektor häufig bei 20 bis 80 Euro. Video-CPM (YouTube, CTV) ist in der Regel 30 bis 60% höher als Display-CPM, weil das Format aufmerksamkeitsstärker ist. Diese Referenzwerte gelten für den deutschen Markt; internationale Kampagnen variieren stark nach Region.

Welche Formel nutzt dieser Rechner?

Der Rechner verwendet die Standard-IAB-Methodik in drei Richtungen: CPM = (Kosten / Impressionen) x 1.000; Kosten = (Impressionen x CPM) / 1.000; Impressionen = (Kosten / CPM) x 1.000. Alle drei Formeln sind mathematisch äquivalente Umformungen derselben Grundgleichung. Der Rechner erkennt automatisch, welche zwei Werte bekannt sind, und berechnet den dritten.
Hinweis: Dieser Rechner dient dazu, hilfreiche Schätzungen zu Informationszwecken bereitzustellen. Obwohl wir uns um Genauigkeit bemühen, können die Ergebnisse je nach örtlichen Gesetzen und individuellen Umständen variieren. Wir empfehlen, bei wichtigen Entscheidungen einen professionellen Berater zu Rate zu ziehen.