Spannungs- und Dehnungsrechner
Mechanische Spannung, Dehnung und Längenänderung nach den Grundgleichungen der Werkstoffmechanik berechnen.
Berechnungsbeispiele
📋Schritte zur Berechnung
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Berechnungsmodus wählen: Spannung aus Kraft und Fläche, Dehnung aus Spannung, Spannung aus Dehnung oder Dehnung aus Längen.
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Kraft und Fläche mit den Einheiten-Dropdowns eingeben.
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Für Dehnungsberechnungen den Elastizitätsmodul angeben, zum Beispiel 210 GPa für Stahl.
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Schrittweise Einheitenumrechnung und Ergebnis ablesen.
Häufige Fehler ⚠️
- Einheiten mischen, zum Beispiel Kraft in Newton und Fläche in Quadratzoll, oder mm² mit m² verwechseln (Faktor 1.000.000).
- Die Formeln auf schlanke Stäbe unter Druck anwenden: Knicken tritt dort oft vor dem Erreichen der Streckgrenze auf.
- Längenänderung und Endlänge verwechseln: Die Formel braucht ΔL, nicht die Endlänge.
- Temperatur vernachlässigen: Stahl dehnt sich bei 40 K Erwärmung frei um rund 0,048 Prozent (α ≈ 12·10⁻⁶ 1/K), das ist die Hälfte der Dehnung im Beispiel mit 200 MPa.
Typische Anwendungen in Bau und Maschinenbau📊
Zugstäbe und Stützen unter axialer Last prüfen: Bei 200 MPa in S235 (Streckgrenze mindestens 235 MPa, nach DIN EN 10025-2) sind rund 85 Prozent der Streckgrenze erreicht.
Werkstoffe für Bauteile in Fahrzeug- und Anlagenbau vergleichen, etwa über die Dehnung bei gleicher Spannung.
Verlängerung von Kabeln, Seilen und Stäben unter Last abschätzen.
Messwerte aus Zugversuchen (Extensometer) in Spannung und Dehnung umrechnen.