Mietrechner
Maximale Warmmiete aus Nettoeinkommen berechnen nach der 30-%-Regel.
Berechnungsbeispiele
📋Schritte zur Berechnung
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Monatliches Nettoeinkommen eingeben (nicht Brutto).
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Monatliche Fixkosten eingeben: Strom, Internet, Versicherungen, Ratenzahlungen.
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Auf "Berechnen" klicken: Maximales Warmmiete-Budget und Miet-Einkommens-Verhältnis erscheinen sofort.
Häufige Fehler ⚠️
- Bruttoeinkommen statt Nettoeinkommen verwenden: Bei 4.000 € Brutto und Steuerklasse 1 landen netto nur ca. 2.600 €, das Mietbudget wäre also 780 € statt 1.200 €.
- Nebenkosten vergessen: Strom (ca. 80-120 €/Monat), Internet (ca. 30-50 €), Haftpflicht und Hausrat (ca. 15-30 €) erhöhen die Wohnkostenbelastung deutlich.
- 30-%-Regel als absolut ansehen: In Hochpreisregionen wie München überschreiten viele Haushalte zwangsläufig diesen Wert, hier helfen Alternativen wie WG oder Stadtrandlagen.
- Variable Einnahmen einrechnen: Bonuszahlungen, Überstunden oder freiberufliche Einnahmen, die nicht jeden Monat gesichert sind, besser nicht als Berechnungsbasis verwenden.
Wofür nutzt man einen Mietrechner?📊
Wohnungssuche: Maximales Mietbudget vor der Besichtigung festlegen und nur Angebote im realistischen Preisrahmen anfragen.
Lebensveränderungen: Neues Mietbudget nach Jobwechsel, Gehaltserhöhung oder Familienzuwachs schnell berechnen.
Städtevergleich: Mietbelastung in verschiedenen Städten vergleichen, z. B. München vs. Leipzig, um Umzugsentscheidungen finanziell zu untermauern.
Fragen und Antworten
Was ist ein Mietrechner?
Ein Mietrechner berechnet das maximale monatliche Mietbudget aus dem Nettoeinkommen nach der 30-%-Regel: Budget = Nettoeinkommen × 0,30. Bei 3.000 € Netto ergibt das 900 € Warmmiete. Der Rechner berücksichtigt optional monatliche Fixkosten und gibt das Miet-Einkommens-Verhältnis aus, das Vermieter häufig als Bonitätsnachweis verlangen.
Wie viel Miete kann ich mir bei meinem Gehalt leisten?
Faustregel: Warmmiete max. 30 % des Nettoeinkommens. Bei 2.000 € Netto sind das 600 €, bei 2.500 € sind es 750 €, bei 3.500 € sind es 1.050 €. Viele Finanzberater empfehlen 25 % als konservativeren Richtwert, der mehr Puffer für Rücklagen und unvorhergesehene Ausgaben lässt.
Was bedeutet Kaltmiete vs. Warmmiete?
Die Kaltmiete ist die reine Grundmiete für die Wohnfläche. Die Warmmiete enthält zusätzlich die Betriebskosten (Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister), die laut Deutschem Mieterbund im Schnitt 2,17 €/m² betragen. Strom und Internet sind meist nicht in der Warmmiete enthalten und kommen separat hinzu.
Gilt die 30-%-Regel für Brutto oder Netto?
In Deutschland wird die 30-%-Regel auf das Nettoeinkommen angewendet, also den tatsächlich ausgezahlten Betrag. Einige Vermieter verlangen, dass das Nettoeinkommen mindestens das Dreifache der Kaltmiete beträgt, was einer Mietbelastung von ca. 33 % entspricht.
Wie viel Puffer sollte ich bei der Miete einplanen?
Empfohlen werden mindestens 10 % des Nettoeinkommens als Rücklage für unvorhergesehene Ausgaben wie Nebenkostennachzahlungen, Reparaturen oder Phasen ohne Einkommen. Bei einer Warmmiete von 800 € und 3.000 € Netto verbleiben nach Miete 2.200 €, von denen 300 € (10 %) gespart werden sollten.
Welche Formel verwendet der Mietrechner?
Die Grundformel lautet: Mietbudget = Nettoeinkommen × 0,30. Mit Fixkosten: Mietbudget = (Nettoeinkommen - Fixkosten) × 0,30. Das Miet-Einkommens-Verhältnis (MIV) berechnet sich als Warmmiete / Nettoeinkommen × 100 %. Die 30-%-Richtlinie ist in Deutschland als Richtwert verbreitet und wird u. a. vom Deutschen Mieterbund als Orientierungsmarke genannt.
Wie finde ich eine bezahlbare Wohnung in teuren Städten?
In München, Berlin oder Hamburg überschreiten viele Angebote das 30-%-Budget. Praktische Alternativen: Stadtrandlagen (oft 20-40 % günstiger als Innenstadtlagen), WG-Zimmer für Singles, oder einen Umzug in Umlandgemeinden mit ÖPNV-Anschluss prüfen. Portale wie ImmoScout24 oder Immowelt ermöglichen eine Preisfilterung nach Budget.
Hinweis: Dieser Rechner dient dazu, hilfreiche Schätzungen zu Informationszwecken bereitzustellen. Obwohl wir uns um Genauigkeit bemühen, können die Ergebnisse je nach örtlichen Gesetzen und individuellen Umständen variieren. Wir empfehlen, bei wichtigen Entscheidungen einen professionellen Berater zu Rate zu ziehen.