Gehaltsrechner (Brutto-Umrechner)

Rechnen Sie Stundenlohn, Monatsgehalt und Jahresgehalt ineinander um – ideal für Gehaltsverhandlungen und Angebotsvergleiche.

Bitte geben Sie eine Gehaltsrate ein und berechnen Sie.

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Berechnungsbeispiele

Berechnungsfall Ergebnis
Stundenlohn 22 Euro bei 40-Stunden-Woche Monatlich ca. 3.813 Euro Brutto, jaehrlich ca. 45.760 Euro
Jahresgehalt 55.000 Euro auf Monate umrechnen 4.583 Euro Brutto pro Monat
Gehaltserhöhung von 48.000 auf 52.000 Euro Plus ca. 333 Euro Brutto pro Monat oder ca. 1,92 Euro mehr pro Stunde

Wie benutzt man den Gehaltsrechner?

Geben Sie entweder Ihren Stundenlohn oder Ihr Jahresgehalt (Brutto) ein, wählen Sie Ihre wöchentliche Arbeitszeit und klicken Sie auf "Berechnen". Der Rechner zeigt Ihnen sofort die äquivalenten Werte für alle Zeiträume: Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr. Das ist besonders nützlich, wenn Sie ein Jobangebot mit Stundenlohn mit einem Festgehaltsangebot vergleichen oder Ihre reale Stundenvergütung bei Überstunden prüfen möchten. Wichtig: Alle Ergebnisse sind Bruttowerte. Steuern und Sozialabgaben sind nicht abgezogen.

Den Gehaltsrechner richtig verstehen

Der Rechner arbeitet mit dem deutschen Standardmodell: 52 Wochen pro Jahr, davon im Schnitt 4,33 Wochen pro Monat. Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt das 173,3 Arbeitsstunden pro Monat und 2.080 Stunden pro Jahr vor Abzug von Urlaub und Feiertagen. Wer die tatsächlich vergüteten Stunden berechnen möchte, sollte Urlaubstage und gesetzliche Feiertage (in Deutschland zwischen 9 und 13 je nach Bundesland) abziehen. Beispiel: Ein Jahresgehalt von 50.000 Euro entspricht einem Monatsbrutto von rund 4.167 Euro und einem Stundenbrutto von etwa 24,04 Euro bei 40 Stunden pro Woche. Ob aus einem Monatsbrutto netto 2.500 Euro oder 3.200 Euro werden, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuerpflicht und individuellen Abzügen ab: Diese Rechnung übernimmt ein separater Brutto-Netto-Rechner.Brutto vs. Netto: Abzüge von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialversicherung in Deutschland

Nützliche Tipps 💡

  • Geben Sie das Bruttojahresgehalt inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld ein, um Ihren echten durchschnittlichen Stundenlohn zu ermitteln.
  • Prüfen Sie, ob Ihr Festgehalt bei Überstunden noch über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt: Monatsgehalt geteilt durch tatsächlich geleistete Stunden.

📋Schritte zur Berechnung

  1. Geben Sie Ihren Stundenlohn oder Ihr Bruttojahresgehalt ein.

  2. Wählen Sie Ihre wöchentliche Arbeitszeit (Standard: 40 Stunden).

  3. Klicken Sie auf "Berechnen", um alle Zeiträume (Stunde, Monat, Jahr) auf einen Blick zu sehen.

Häufige Fehler ⚠️

  1. Das Ergebnis als Nettogehalt interpretieren: Der Rechner zeigt ausschließlich Bruttowerte vor Steuern und Sozialabgaben.
  2. Überstunden mit Zuschlag (meist 25 bis 50 Prozent) vergessen, wenn das Gesamtjahreseinkommen geschätzt wird.
  3. Bei 14-tägiger Abrechnung immer von 26 Zahlungen ausgehen: In manchen Jahren gibt es 27 Zahlungsperioden.
  4. 40 Stunden mal 52 Wochen als effektive Jahresarbeitszeit annehmen: Nach Abzug von Urlaub und Feiertagen sind es realistisch 1.700 bis 1.850 Stunden.

Praktische Anwendungen📊

  1. Jobangebote vergleichen: Rechnen Sie ein Stundenlohangebot und ein Festgehaltsangebot auf denselben Zeitraum um, um sie direkt gegenüberzustellen.

  2. Gehaltsverhandlung vorbereiten: Berechnen Sie, was eine Gehaltserhöhung von 5 Prozent oder 3.000 Euro pro Jahr in echten Stundenlohn übersetzt.

  3. Teilzeit kalkulieren: Geben Sie 20 oder 30 Stunden statt 40 ein, um zu sehen, wie sich eine Stundenreduktion auf das Jahreseinkommen auswirkt.

Fragen und Antworten

Was ist ein Gehaltsrechner?

Ein Gehaltsrechner rechnet verschiedene Zeiträume der Bruttovergütung ineinander um: Stundenlohn, Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresgehalt. Er ist das richtige Werkzeug, wenn Sie Jobangebote mit unterschiedlichen Gehaltsmodellen vergleichen, Ihren realen Stundenlohn aus einem Festgehalt ermitteln oder prüfen möchten, ob Ihr Gehalt bei Überstunden noch dem Mindestlohn entspricht.

Ist das ein Brutto-Netto-Rechner?

Nein. Dieser Rechner rechnet ausschließlich Bruttowerte in verschiedene Zeiträume um. Er zieht weder Lohnsteuer noch Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag noch Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) ab. Für die Nettoberechnung benötigen Sie einen Brutto-Netto-Rechner, der Steuerklasse, Kinderfreibeträge und individuelle Abzüge berücksichtigt.

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?

Bei einer 40-Stunden-Woche hat ein Monat im Durchschnitt 173,3 Stunden. Die genaue Formel: 40 Stunden multipliziert mit 52 Wochen, geteilt durch 12 Monate. Dieser Wert ist eine rechnerische Durchschnittsgröße und kann je nach tatsächlichen Werktagen im Monat leicht schwanken.

Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?

Teilen Sie Ihr Bruttomonatsgehalt durch Ihre monatlichen Arbeitsstunden. Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt sich: \[\text{Stundenlohn} = \frac{\text{Monatsgehalt}}{173{,}3}\] Beispiel: 3.000 Euro geteilt durch 173,3 ergibt rund 17,31 Euro pro Stunde. Wollen Sie den realen Stundenlohn bei Überstunden prüfen, dividieren Sie das Monatsgehalt durch die tatsächlich geleisteten Stunden.

Berücksichtigt der Rechner Feiertage?

Der Rechner arbeitet mit dem Standardmodell von 52 Wochen und 4,33 Wochen pro Monat ohne Abzug von Feiertagen. Bei einem Festgehalt werden gesetzliche Feiertage in der Regel bezahlt und ändern das Monatsergebnis nicht. Bei reinem Stundenlohn mit Abrechnung der tatsächlichen Arbeitsstunden reduzieren Feiertage das Einkommen, sofern kein Entgeltfortzahlungsanspruch besteht.

Was ist mit Schaltjahren?

Für die praktische Gehaltsplanung sind Schaltjahre vernachlässigbar: Ein zusätzlicher Tag verändert das Jahresergebnis um weniger als 0,3 Prozent. Der Standardfaktor von 4,33 Wochen pro Monat ist für alle Vergleichszwecke ausreichend genau.

Wie rechne ich das 13. Monatsgehalt ein?

Addieren Sie alle Sonderzahlungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Boni) zu Ihrem Jahresbrutto und geben Sie die Gesamtsumme ein. So erhalten Sie Ihren tatsächlichen durchschnittlichen Stundenlohn inklusive aller Vergütungsbestandteile, was besonders beim Vergleich mit einem reinen Stundenlohangebot wichtig ist.

Gilt der Mindestlohn?

In Deutschland gilt ein gesetzlicher Mindestlohn, der regelmäßig angepasst wird. Ob Ihr Festgehalt bei Überstunden noch dem Mindestlohn entspricht, prüfen Sie so: Dividieren Sie Ihr Monatsbrutto durch die tatsächlich geleisteten Stunden. Liegt der Wert darunter, besteht rechtlicher Handlungsbedarf. Aktuelle Mindestlohnhöhe bitte beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) prüfen.

Wie wirken sich Überstunden aus?

Wenn Überstunden mit Zuschlag (üblicherweise 25 bis 50 Prozent) ausgezahlt werden, steigt Ihr tatsächliches Jahreseinkommen über den berechneten Wert hinaus. Werden Überstunden durch Freizeitausgleich abgegolten, bleibt der rechnerische Stundenlohn gleich, das Jahreseinkommen aber auch. Geben Sie für einen realistischen Vergleich immer die regelmäßige, vertraglich vereinbarte Stundenanzahl ein.

Kann ich Teilzeit berechnen?

Ja. Geben Sie statt 40 einfach 20, 25 oder 30 Stunden pro Woche ein. Der Rechner passt alle Werte proportional an und zeigt Ihnen direkt, wie sich eine Stundenreduzierung auf das Monats- und Jahresbrutto auswirkt. Das ist hilfreich, wenn Sie über einen Wechsel in Teilzeit nachdenken und die finanzielle Auswirkung einschätzen möchten.
Hinweis: Dieser Rechner dient dazu, hilfreiche Schätzungen zu Informationszwecken bereitzustellen. Obwohl wir uns um Genauigkeit bemühen, können die Ergebnisse je nach örtlichen Gesetzen und individuellen Umständen variieren. Wir empfehlen, bei wichtigen Entscheidungen einen professionellen Berater zu Rate zu ziehen.